Footprints

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Sonntag, 22. April 2018

Der 1. Block des Grundkurses - mit Fotos erzählt

Und "schon" ist er vorbei, der erste Block des Grundkurses. In den acht Wochen wurde viel gelernt, gelacht und gelitten - hier ein Eindruck anhand von vielen Fotos.

Und los gehts ... !

Gottesdienst zum Start des Blockes


 Als alles noch neu war und man sich noch kaum kannte ...

 ... nahm Ronja doch bereits schon Kontakt zu ihrer Freundin Monserrat auf, die sie vom vorherigen Kurs schon kannte. Katze Findus wie immer mit dabei.

Ronja singt von Herzen gerne und hat uns beim Üben kräftig unterstützt

Die "Apertura" - der erste Kurstag, wo alles erklärt wird

 

 Aufmerksames Zuhören

 Unsere Frisuren wurden kurz vor Kursbeginn noch dem hiesigen Stil angepasst

 Annalena erklärt die Regeln

Studenten und Lehrer fassen ihre Kleider für den Kurs - Waschservice inklusive!

Montags und Freitags haben die Schüler Theorieunterricht (Computer, Mathematik, Ethik, Ehekurs, Bibelgrundwissen) - die Frauen haben diese Klassen an anderen Tagen der Woche. Von Dienstag bis Donnerstag ist Praxis angesagt, hier ein paar Einblicke:

Die Mechaniker

 

 Im ersten Block kam in erster Linie die Metallbearbeitung zum Zug

 Die Studenten bauten sich eine Werkzeugkiste, die sie dann auch mit nach Hause nehmen durften 

 Diddier begutachtet das zugeschnitte Werkteil

 Sägen scheint einfacher als es ist!

 Zuschneiden der Blechteile

 Roy, neben Wagner einer der Mechanik-Lehrer, hat ein Talent für die bildhafte Darstellung der zu fertigenden Teile

Gegen Ende wurde kurzerhand ein Motorrad zerlegt, als Einstimmung auf das nächste Thema: Motoren

 

Die Schreiner

 

 "Profe" Roberto mit Heiner 

Selbstgemachte Holzhammer aus einem mittlerweile sehr raren Holz: Nazareño

 Eine muntere Truppe, vorne rechts der zweite Schreinerlehrer José Luís

 Unglaubliche Talente schlummern in den Studenten!

 

Die Land- und Forstwirte

 

Silvestre aus Nicaragua braucht eine Pause - in den Säcken steckt der Kompost "Bokashi"

 Die Schüler mit ihren Lehrern Evangelisto, Vianelio und Rigoberto

 Die Ausbildung beinhaltet auch das Schlachten ...

... Zerteilen und Zerlegen von Nutztieren wie Kälbern ...

 ... und Hühnern

 Aber auch das Anlegen und Bewirtschaften eines Garten

 

Die Frauen

 

 Malen nach Zahlen und ...

 ... und machen Würfelspiele: Ganz praktischer Mathematikunterricht

"Costura" - Nähen

 "Manualidades" - Handarbeit

 

Schnappschüsse aus dem Kursalltag

 

Famerú mit Moosbart

Eine "Gelbwangen-Schmuckschildkröte" aus der Laguna - selbstverständlich wurde sie anschliessend wieder in die Freiheit entlassen und nicht zu Suppe verarbeitet (auch wenn der Wunsch des Öfteren geäussert wurde)

 Auch der obligate Ausflug zu unserem Hausberg durfte nicht fehlen

Jeweils Freitagabends gibts Kino. Der vor dem "richtigen" Film gezeigte Kinderbeitrag stiess auf grosses Interesse - nicht nur bei den Kleinen!

 Ronja und Fiorella
Hängematten-Aufhänguns-Belastungstest: Geschätzte 140 Kilo (die Kinder sind schon ganz schön gross 😁)

Partybus?

Fussball? Fussball! Immer!

 

 Mit Leidenschaft!

Über Kulturen hinweg!

Auch gegen die Dorfjugend wurde gekickt

Und grandios 7:3 gewonnen

 Die Getränke als Belohnung wurden brüderlich mit dem gegenerischen Team geteilt

 

Noch mehr Schnappschüsse

 

 Einblick in den Speisesaal

 Computerunterricht

 Am gleichen Strick ziehen - am anderen Ende fällt ein Baum

 Morgenandacht - diesmal mit dem Thema "Josef"

 

Das Rancho ("Rantscho") - Ort der ungezwungenen Begegnungen

 

Weil hier nämlich nicht wir die "Chefs" sind! Im Rancho wird oftmals bis in die Abendstunden diskutiert, Fisch (selbst gefangen) gebraten, frittiert oder gekocht, Kaffee getrunken - und oftmals erfährt man hier mehr von den Schülern als bei den vielen Hausbesuchen

Joly und Ronja mit Fernando - die Umarmung als Dankeschön für den feinen Rondon  (nicaraguanischen Eintopf)

 Freundlicherweise hat er die Kinder Löffelweise gefüttert - und immer erst mit pusten etwas abgekühlt

 Bis zum letzten Tropfen ausgeschleckt

Joiner, David und Fernando aus Nicaragua

 Die Truppe mit der Leguan-Suppe (Jagen ist strikt untersagt, aber es fiel ein Leguan vom Baum, welcher dann verendete - Jagen verboten, Recycling erlaubt)

 

Die Clausura - der Abschluss des ersten Blockes

 

Marcos aus dem Chirripó-Gebiet mit den Mosimännchen, einem äusserst beliebten Fotomotiv

Die Schreiner

Die Mechaniker

Die Land- und Forstwirte

Die Frauentruppe

 Die Professoren (es fehlt Annalena, sie machte das Foto)

Die ganze Truppe

 

11 Stunden nach dem Gruppenfoto

 

waren alle bereits unterwegs nach San Isidro, wo sie die auf verschiedene Busse umstiegen und die Heimreise antraten. Mit viel Gepäck (auf dem Dach, unter dem Sitz und auf den Beinen) ging es um 4 Uhr früh los. Wie immer war das erste Frühstück im nun leeren Comedor schon sehr speziell.

Ausblick

 

Voraussichtlich am 29. April reist Küsu nach Nicaragua auf Stammesreise, Annalena bleibt mit den Kindern im CAPI. Nicaragua wird gerade von schweren Protesten geschüttelt, die Bevölkerung ist mit der geplanten Rentenreform nicht einverstanden und die Leute gehen zu tausenden auf die Strasse. Leider sind bereits Tote zu beklagen...
Auch stehen viele Arbeiten an, die noch vor dem nächsten Kursblock und dem Einsetzen der Regenzeit erledigt werden sollten.

Und in drei Monaten erwarten wir unser drittes Kind - was bestimmt auch einen Blogeintrag wert sein wird!

Wer mehr wissen will, fragt uns am einfachsten direkt 😎

Eure Mosimanns

Freitag, 2. März 2018

Kurs-Zwischen-Zeit Teil II

Bereits läuft seit knapp einer Woche der 1. Block des Grundkurses, gestartet haben wir mit 26 Studenten (4 davon mit Ehefrau, 3 davon mit je einem Kind). Bald gibts auch davon mal ein paar Bilder.

Zuerst aber wie versprochen, der zweite Teil unseres Blogs über die Kurs-Zwischen-Zeit!

Schlachten

CAPI verfügt über einen eigenen Landwirtschaftsbetrieb, dies zum ersten, da wir ja auch das Fach "Landwirtschaft" unterrichten und dafür sozusagen einen Modellbetrieb benötigen. Zweitens verwerten wir sehr viele Produkte unserer Landwirtschaft selbst oder verkaufen sie. Gerade wurden zum Beispiel die Frijoles geerntet: rote, schwarze und gelbe Bohnen.
Der Nachwuchs von Schweinen und Kühen wird entweder verkauft, oder im CAPI selbst verwertet, was dann folgendermassen aussieht:


Es wird gemunkelt, dass nach dem Schlachten und Zerteilen des Schweins (nach 5 Tagen Abhängen im Kühlschrank) der Fleischkonsum von dem einen oder anderen etwas bewusster wurde...

Ausflug mit den den KZM

Unsere Kurzzeitmitarbeiter nehmen uns viel Arbeit ab (siehe auch letzter Blogeintrag). Immer mal wieder unternehmen wir gemeinsam mit ihnen einen Ausflug, diesmal in den nahe gelegenen Nationalpark "Manuel Antonio" nahe der Stadt Quepos.

Wir hatten Glück und konnten unter anderem die folgenden, sehr seltenen Weissbauch-Äffchen sehen:




Bald schon verändert sich die Gruppe erneut, die ersten werden CAPI wieder verlassen, andere neu hinzukommen. Unsere momentane Crew sieht folgendermassen aus:

Timo, Janina, Janka, Frieder & Johnny 
Dächer renovieren (Nägel/Schrauben ersetzen, Lichtplatten austauschen, Bleche schleifen, grundieren und lackieren)

Die Aussenhülle aus Holz wird renoviert, um Termitenbefall vorzubeugen

 
Letzte Arbeiten in den Unterkünften der Studenten-Familien


Übrigens: Auf Juli 2018 suchen wir "Lernhelfer", die mit dem Material der deutschen Fernschule zwei Kinder unterrichten. Na, wär das was für dich?

Repräsentantentreffen

 Bald gibts mal einen Blog, wie die Studenten überhaupt von uns erfahren und schlussendlich bei einem Kurs bei uns landen. Bisher nur so viel:

Wir haben in beinahe allen betreuten Gebieten indigene Repräsentanten. Einmal im Jahr treffen wir uns mit der ganzen Gruppe - ein Teamevent, quasi.
Es ging um Themen wie Kommunikation, Organisation, Motivation, etc.


Hier ein fast komplettes Gruppenbild (wieso fehlt eigentlich immer jemand?)

 
Hier ein Schnappschuss aus der Arbeitsgruppe "Honduras-Nicaragua"

Wie bereits erwähnt folgen detailiertere Infos in einem der nächsten Blogs.

Besuch aus der Schweiz 

Ende Januar durften wir erneut Besuch auf unserer schönen Station empfangen: Küsus Cousine Bernice mit Jasmin und Luki (unserem gemeinsamen Patenkind). In dieser Zeit gab es viel zu tun auf der Finca, und um die tatkräftige Mithilfe von Luki waren wir sehr froh. Auch um die vielen Ersatzteile und den Speck (!!!) den sie mitgebracht haben sind wir sehr froh!

Hier ein Foto von einer sonntäglichen Wanderung auf unseren Hausberg, die "Fila". Joel sitzt fröhlich und zufrieden im Tragerucksack, wärhend mein Lächeln etwas aufgesetzt wirkt...

Oben angekommen, raschelt es plötzlich im Dickicht und ein ausgewachsener Ozelot  steht neben uns - dank Gegenwind hat er uns wohl nicht gerochen. Alle Beteiligten (inkl. Ozelot) sind ganz schön erschrocken! Es war wohl ein Weibchen, denn kurz darauf raschelte es erneut und ein Jungtier knurrte uns an (siehe Bild). 


So weit für dieses mal - wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen. Liebe Grüsse von der Mosi-Crew.